Der Drachenbaum

Nicht ohne Grund ist der kanarenendemische Drachenbaum (Dracaena draco) das Symbol der Inseln, denn er ist eine botanische Besonderheit, ein seit Urzeiten überdauerndes Liliengewächs und entsprechend mit Mythen und Sagen umwoben.
 
Als einzige einkeimblättrige Pflanze mit sekundärem Dickenwachstum ist der "Drago" kein Baum und bildet keine Jahresringe, so dass die Angaben über das Alter z.B. des brühmtesten Drachenbaums in Icod de Tenerife weit auseinandergehen.
 
Der Drachenbaum ist in der Lage, zu verholzen und mit dem Stamm verholzend dicker zu werden, und er kann auch Luftwurzeln ausbilden. Der "Drago" in Icod hat inzwischen eine Höhe von fast 20 Metern bei einem Stammumfang von mehr als 6 Metern, und auch hier im Norden der Insel La Palma gibt es einige gigantische Exemplare, die mindestens 300 Jahre alt sind.
 
Der Drago kann sich bei Wind nicht biegen wie die Bäume, aber abgebrochene Triebe bilden 2 oder mehrere neue Triebe, wie einem Drachen ebenfalls mehrere Köpfe nachwachsen, wenn einer abgeschlagen wird.
 
Aus der Rinde kommt das rote "Drachenblut", das die Ureinwohner zum mumifizieren der Toten und als Medizin verwendet haben. Ich bin keine Botanikerin und kann hier nur wiedergeben, was ich selber irgendwo gelesen habe und was ich im jahrelangen Zusammenleben mit dieser Pflanze erfahren habe.
Wer möchte, kann sich im Internet z.B. hier: http://gaertnerblog.de/blog/zimmerpflanzen/drachenbaum-pflegetipps/ bei einer professionellen Gärtnerin wissenschaftlich fundierte Informationen holen.
 
Erforscht und erwiesen ist angeblich, dass der Drachenbaum Umweltgifte wie Toluol, Benzol, Xylol, Formaldehyd usw. neutralisieren kann. Leider kann ich das hier nicht ausprobieren, aber dass der Drachenbaum negative und destruktive Energien in positive umkehren kann und somit reinigend wirkt, kann ich durchaus nachvollziehen.
 
Für mich symbolisiert der Drachenbaum Geduld und göttliche Gelassenheit.